Powtech 2017: Spezialchemie, Pigmente und Pilotanlagen waren Hot Topics bei Glatt Ingenieurtechnik

Granulations- und Coating-Prozesse sowie innovative Hochleistungsmaterialien mittels APPtec standen im Mittelpunkt

Der Besucherrekord auf der 20. Powtech in Nürnberg sorgte auch am Stand des Anlagenbauers Glatt Ingenieurtechnik aus Weimar für hohen Andrang. Zu den Kernthemen zählte das Partikel-Design: Granulation und Coating in der Wirbelschicht und Strahlschicht, dicht gefolgt vom neuartigen Verfahren zur Sprühkalzination mittels APPtec-Pulversynthese.

Funktionalisierte Coatings für Lebensmittelmittelinhaltsstoffe und Tierfutterkomponenten, Granulate für Bau- und Chemieproduktionen sowie Pulver mit ganz besonderen Eigenschaften dominierten die Gespräche am Stand von Glatt Ingenieurtechnik. Gleich mehrere Industrievertreter reservierten sich Termine für einwöchige Versuchsreihen im Thüringer Technologiezentrum, um zusammen mit den Verfahrensspezialisten von Glatt Machbarkeitsstudien in den Bereichen Mikroverkapselung, Sprühgranulation und Sprühcoating durchzuführen. Erfolgreiche Labor- und Pilotversuche wie diese sind oft der erste Schritt zur Planung neuer Anlagen oder kompletter Produktionsstätten, die Glatt weltweit für seine Kunden realisiert. Dazu zählen auch pharmazeutische Produktionen und Biotech-Anlagen, worüber zahlreiche Gespräche geführt wurden.

Aus den Reihen der Lack- und Farbenindustrie kamen ebenfalls viele Besucher, um sich über APPtec, das Verfahren von Glatt zur Pulversynthese im Heißgasreaktor zu informieren. Besonderes Interesse galt dabei den Pigment-Anwendungen, aber auch den katalytischen Werkstoffen und keramischen Materialien. Fasziniert waren alle Besucher vom Unterschied zwischen der Funktionalisierung und Veredelung von Partikelsystemen mittels Wirbelschicht- und Strahlschichttechnologie und der Heißgas-Synthese mittels APPtec: Hierbei wird auf Rohstoffe der Kunden zurückgegriffen, um die Hochleistungsmaterialien im pulsierenden Heißgasstrom kundenindividuell neu zu erzeugen.

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